„Nahezu allgemein wird behauptet, die schwere Wirtschaftskrise, unter der die Welt gegenwärtig leidet, hätte den Beweis für die Unmöglichkeit des Festhaltens am kapitalistischen System erbracht. Der Kapitalismus, meint man, habe versagt und man müsse an seine Stelle ein besseres System treten lassen. Daß das gegenwärtig herrschende System versagt hat, kann wohl niemand bestreiten. Doch eine andere Frage ist es, ob dieses System, das versagt hat, das kapitalistische System gewesen ist oder ob nicht gerade die antikapitalistische Politik, Interventionismus und Staats- und Kommunalsozialismus an der Katastrophe die Schuld tragen.
Die schweren Erschütterungen der Wirtschaft sind das notwendige Ergebnis einer Politik, die das Wirken des Marktes, des Regulators der kapitalistischen Produktion unterbindet. Wenn man alles daran setzt, zu verhindern, daß der Markt seine Funktion, Angebot und Nachfrage zur Deckung zu bringen, erfüllt, darf man sich nicht wundern, daß dauernd ein krasses Mißverhältnis zwischen beiden bestehen bleibt, daß es viele Millionen Arbeitslose gibt, daß Waren unverkäuflich sind, daß Fabriken stillstehen, daß Not und Elend wachsen und schließlich als Folge davon in der Politik ein destruktionistischer Radikalismus um sich greift.“
Das schrieb 1931
Ludwig von Mises, der bedeutendste Ökonom des 20. Jahrhunderts, über die Weltwirtschaftskrise. Sein Urteil ist auf die heutige Situation bezogen genauso wahr wie damals, und es wird von den Politikern – den schwarzen, gelben, grünen und roten Sozialisten - heute genauso ignoriert wie damals. (wh)
Neueste Kommentare
Mo, 06.09.2010 12:57
Mann Leute, lest doch mal genau! Da steht doch, dass der Blog kein Diskussionsbeitrag zu den Thesen von Sarrazin i [...]
Mo, 06.09.2010 12:53
Guten Tag, Meine bekannten und ich haben die gleiche Meinung wie Herr Sarrazin dieser Mann hat recht, nur unse [...]
Do, 02.09.2010 09:01
Die Antwort auf diese Fragen gibt Ayaan Hirsi Ali in ihrem neuen Buch "Nomad – From Islam to America". Da es noch [...]